Wie Sven Frank in 10 Tagen Japanisch lernte

Japanisch lernen

Japanisch lernen

Montag, 8. Januar 2018

Inspiriert durch eine Reportage über Japan beschloss ich Japanisch zu lernen. Mein Ziel war es, die japanische Sprache in zehn Tagen aktiv anwenden zu können.

Als Lerngrundlage verwendete ich den „Powerkurs Japanisch“ von PONS aus dem Jahr 2005. Hierbei bereitete ich die Texte der 10 Lektionen so auf, das ich sie zum Hypnoselernen nutzen konnte.

Im Laufe des Tages absolvierte ich drei Selbsthypnose-Einheiten zum Lernen der Uhrzeit, der Begrüßung sowie der Verabschiedung.

Ich verwende zur Optimierung meiner persönlichen Lernzeit Lebensmittel, welche die Neurogenese (das Wachstum von Nervenzellen) unterstützen, wie z.B. grüner Tee, Heidelbeeren, Omega-3 Fettsäuren oder Kurkuma. Gleichzeitig vermeide ich Substanzen, die meine Neurogenese verlangsamen, wie z.B. Alkohol, Nikotin, Kaffee oder Zucker. Doch das ist nur ein Aspekt, um das Gehirn und den Körper zu Höchstleistungen zu bringen. Zahlreiche beeindruckende Insidertipps verrät Alex S. rusch in seinen „Gesundheitsstrategien“.

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Dienstag 9. Januar 2018

Während des Nacht habe ich die Texte der Lektionen beim Schlafen im Hintergrund laufen lassen.

Tagsüber lernte ich aktiv mit einem gezielten Gedächtnistraining die Texte der ersten Lektionen. Mehrmals am Tag wiederholte ich das Gelernte.

Konichi wa. Watashi wa Sven Frank desu. Anata no o namae wa? Watashi wa Suzuki desu. Hajimemashite. Sumimasen, ima nan-ji desu ka? San-ji desu. Arigato, doozo yoroshiku.

Das war nach zwei Tagen meine Sprachkompetenz im Japanischen. Außerdem hatte ich über die APP „Hello Talk“ Kontakt zu verschiedenen Muttersprachlern des Japanischen aufgenommen.

Mittwoch, 10. Januar 2018

In der Nacht habe ich wieder mein Schlaftraining absolviert und tagsüber die Texte im Hintergrund beim Autofahren laufen lassen.

Über die APP „Hello Talk“ hatte ich Kontakt zu zehn verschiedenen Muttersprachlern, die mir bei Fragen schnelle Antworten lieferten.

Außerdem habe ich mir zur Vertiefung meiner Kenntnisse und zum Erlernen der japanischen Schrift folgende Bücher bestellt:

1.) Fit in 30 Tagen Japanisch

2.) Die Kanji lernen und behalten 1-3

3.) Visuelles Wörterbuch Japanisch

4.) Japanisch für Manga Fans

Auf besondere Empfehlung habe ich mir das EBook von Genji Monogatari in der japanischen Version heruntergeladen.

Abgerundet wurde das Training durch lautes Lesen der japanischen Texte im PONS Sprachkurs. Insgesamt las ich eine Stunde laut.

Meine Sprachkompetenz im Japanischen zu diesem Zeitpunkt:

Konichi wa. Messege arigatou gozaimasu. Watashi wa Sven Frank desu. Anata no o namae wa? Watashi wa Suzuki desu. Hajimemashite. Genki desu. Watashi no musuko ha Mannheim desu. Anata no syokugyo ha nanndesuka? Watashi wa doitsu de hataraite imasu. Watashi ha Gengo-Koushi toshite hataraite imasu. Watashi wa nihongo wo manande imasu. Watashi wa nihon no bunka ni kyoumi ga arimasu. Sumimasen, ima nan-ji desu ka? San-ji desu. Arigato, doozo yoroshiku. Yoroshiku onegai shimasu. Sayonara, matane.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Heute hatte ich über meine Sprachtandems Sätze mit den wichtigsten 40 wichtigsten Verben übersetzen lassen. Außerdem traf ich in der Stadt eine Gruppe Japaner, die ich wie folgt begrüßte:

Konichi wa. Anata wa Nihon kara kimashitaka? Watashi wa Sven desu. Nihongo wa naratte imasu. Deutschland he youkoso.

Dann hatten wir uns einige Zeit auf Englisch unterhalten.

Im Laufe des Tages hatte ich wieder zwei Selbsthypnosen zum Japanischlernen absolviert, eine Stunde laut japanische Texte gelesen und die Nacht zum Schlaftraining genutzt.

Freitag, 12. Januar 2018

Ich wachte auf und mir kamen als erste Gedanken japanische Sätze. Spontan begrüßte ich meinen Sohn auf Japanisch und fragte ihn wie es ihm gehe:

Ohayoo gozaimasu. O denki desu ka?

Später holte ich meine bestellten Bücher ab und ließ mir Sätze mit 20 weitere Verben übersetzen. Wieder absolvierte ich zwei Selbsthypnosen und schrieb fleißig mit den Sprachtandems, um das Gelernte zu vertiefen.

Den Sprachkurs von PONS habe ich durchgearbeitet. Die darin enthaltenen Texte hatte ich wieder eine Stunde lang laut gelesen. Abends lernte ich die ersten zehn Schriftzeichen des Kanji und beendete den Tag mit dem allabendlichen Schlaftraining.

Samstag, 13. Januar 2018

Die ersten zehn Schriftzeichen wurden erfolgreich gelernt. Der heutige Tag diente ausschließlich der Wiederholung und Festigung des Gelernten.

Zwei Selbsthypnosen, eine Stunde Lesen und Schlaftraining wie gehabt.

Sonntag, 14. Januar 2018

An diesem Tag legte ich eine Pause ein. Keine neuen Lerninhalten, keine Wiederholungen, keine Selbsthypnose, kein Schlaftraining, keine Texte lesen, einfach nur PAUSE!

Montag, 15. Januar 2018

Die Pause war vorbei und ich hatte 20 weitere Schriftzeichen gelernt. Außerdem hatte ich die Sätze der letzten Tage praktisch angewendet und eine Stunde lang die Texte aus dem LANGENSCHEIDT Sprachkurs laut gelesen. Meine Sprachtandems bestätigten mir eine gute Aussprache.

Ansonsten wieder zwei Selbsthypnosen und Schlaftraining wie gehabt.

Dienstag, 16. Januar 2018

Heute widmete ich mich der Bildung von Fragesätze und der Verneinung. Außerdem begann ich Texte unter Verwendung der Hiragana-Schrift zu verfassen.

Ansonsten praktizierte ich wieder meine Selbsthypnose, las eine Stunde Texte laut und beendete den Tag mit Schlaftraining.

Nachts träumte ich intensiv auf Japanisch.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Mit Hilfe meiner Sprachtandems bildete ich heute Sätze in der Vergangenheitsform sowie in der Zukunftsform. Tagsüber vertiefte ich das Gelernte durch mein Selbsthypnosetraining und das laute Lesen japanischer Texte für die Dauer von einer Stunde.

Den Sprachkurs von LANGENSCHEIDT hatte ich nun auch durchgearbeitet und ich fühlte mich zunehmend sicherer bei der Anwendung der Hiragana-Zeichen.

Abends führte ich meine Frau hoch motiviert zum Essen beim Japaner aus. Leider konnte ich das Gelernte nicht anwenden, weil das Servicepersonal aus Bulgarien kam.

Der Tag wurde wieder mit Schlaftraining beendet.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Das war der letzte Tag meines Japanischtrainings. Ich hatte begonnen, mein erstes Mangaheft zu lesen (Japanisch für Mangafans).

FAZIT:

Ich bin von den Resultaten der zehn Tage begeistert, auch wenn ich noch viele Fehler beim Sprechen mache und natürlich zahlreiche Wörter nachschlagen muss.

Aber ich verstehe jetzt, wie die japanische Sprache und Schrift funktionieren und finde mich in den wichtigsten Alltagssituationen zurecht.

Jetzt heißt es einfach nur weiterhin lesen, sprechen und wieder Lesen und sprechen.

Die nächsten acht Wochen werde ich meine Kenntnisse weiter vertiefen und dann wieder berichten.

Wer wissen möchte, wieso ich mir so viele Vokabeln innerhalb kürzester Zeit merken kann und aus welchem Grund meine Sprachkenntnisse immer abrufbar sind, der sollte sich mit Gedächtnistechniken intensiver beschäftigen. „Das Gedächtnistraining“ von Oliver Geisselhardt zeigt dem Lernenden alle Tricks, die man für ein perfektes Gedächtnis braucht.

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