Sprachen lernen mit Hypnose

Hypnose zum Sprachenlernen

Am 1. Mai 2018 startet das Online-Training „SPRACHEN LERNEN MIT HYPNOSE“

Registriere dich jetzt bis 30. April 2018 kostenlos für den Kurs!

Die Lernmethode Hypnose

Was hat Hypnose mit dem Lernen zu tun? – Eine ganze Menge!

Einem effizienten Lernprozess stehen oftmals Ängste und Lernblockaden entgegen, die uns bereits in frühester Kindheit und Schulzeit begleiten und regelrecht anerzogen wurden. Das geringe Selbstvertrauen ist allzu oft mit schlechten Erfahrungen mit unseren Lehrern, Eltern, Freunden oder Klassenkameraden verknüpft. Als Erwachsener sind diese Erinnerungen tief in unserem Gehirn abgespeichert und verhindern neue Lernprozesse oder Erfahrungen.

Während der Hypnose wird das Gehirn in einen sehr aufnahmefähigen Zustand versetzt, der es ihm möglich macht, sich mit voller Konzentration auf neue Dinge zu konzentrieren und unbeirrt von schlechten Einflüssen oder Erinnerungen, das Unterbewusstsein einzusetzen. Denn unter der Hypnose werden hochwirksame Suggestionen eingeübt, die die Gedächtnisleistung verbessern und den Verstand aufnahmebereit machen.

Sprachen lernen unter Hypnose

Tauchen Sie geistig völlig konzentriert und losgelöst von Belastendem ein, in die Welt einer neuer Sprache. Mit der Lernmethode Hypnose werden Wörter und Redewendungen thematisch im Gedächtnis verankert und stehen später zur Verfügung, um sie sich bei Bedarf vom Unterbewusstsein automatisch ins Gedächtnis abzurufen. Während im Alltag nicht geeignete Wahrnehmungskanäle angesprochen werden, treten beim Lernen unter Hypnose keine Widerstände auf.

Egal welcher Lerntyp ein Mensch ist, oder welche Lernschwierigkeiten man hat oder woher diese kommen. Lernen in entspannter Atmosphäre und ohne äußerlichen Leistungs- oder Zeitdruck können eine Vielzahl von Sprachen mühelos und innerhalb von kürzester Zeit erlernt werden.

Welche Schwierigkeiten gibt es beim Erlernen einer neuen Sprache?

  • Schwierigkeiten des Verstehens: Der Schüler oder Lernwillige kann zwar die Fremdsprache sprechen, versteht aber nur Bahnhof, wenn Muttersprachler loslegen. Hier liegt eine völlig natürliche Entwicklung zugrunde, bei der ein Schüler seine Gedanken in der Fremdsprache schneller formulieren kann, als er den Muttersprachler versteht. Noch dazu verwenden Muttersprachler alle möglichen Kombinationen von Redewendungen und Wörter, die eben nur Muttersprachler drauf haben. Außerdem werden gerne Buchstaben und Endungen verschluckt und natürlich spricht man die eigene Sprache am schnellsten. Beim Verstehen einer Fremdsprache können diese Schwierigkeiten sowohl beim Lesen als auch beim Hören der Sprache auftreten.
  • Schwierigkeiten der Wiedergabe: Auch wenn Schüler oftmals einen guten Kontakt zu einer Fremdsprache haben, fällt ihnen die eigene Wiedergabe sehr schwer. Der Einzelne bekommt manchmal kaum ein Wort heraus, obwohl er alles Gesprochene gut versteht. In der Schule sind viele Schüler in der Klasse und es besteht selten Zeit für die individuelle Sprachförderung von einzelnen Schülern. Durch den Klassenverband wird das Hörverständnis geschult, während die Sprachfertigkeit kaum Raum zur Entfaltung findet. Die Problematik kann sowohl beim geschriebenen oder beim gesprochenen Wort auftreten und auch bei beiden.
  • Schwierigkeiten der eigenen Hemmung: Die Angst Fehler zu machen, ist in unserer Kultur tief verwurzelt und hemmt uns daran, unsere volle Leistung abzurufen und zu präsentieren. Wer aber keine Fehler macht, entwickelt sich auch nicht weiter. Nur wenn man etwas Neues ausprobiert, kann man aus den Fehlern lernen. Oftmals ist bereits ein gewisses Grundverständnis der Fremdsprache vorhanden, aber trotzdem wird sie nicht gesprochen. Es gibt diese Menschen, die sich ohne Zögern und trotz eines beschränkten Wortschatzes voller Selbstbewusstsein an einem Gespräch in einer fremden Sprache beteiligen können. Die meisten Menschen aber empfinden die Hemmung zu Sprechen als fast unüberwindbar.
  • Schwierigkeiten der eigenen hohen Ansprüche: Zwischen Kindern und Erwachsenen gibt es beim Sprachenlernen einen großen Unterschied. Während Kinder etwas Neuem sehr offen und vorbehaltlos gegenüber stehen, sind die Erwachsenen voller innerer Widerstände und ihre hohen Ansprüche stehen ihnen im Weg. Als Erwachsener ist der Alltag geprägt von Perfektionismus, Leistungsdenken und Ungeduld geprägt. Das zeigt sich auch beim Lernen von Fremdsprachen. Verstehen erwachsene Teilnehmer eines Sprachkurses nicht jedes einzelne neue Wort in einem Text, schalten sie innerhalb kürzester Zeit auf Sparmodus. Kinder dagegen freuen sich, wenn Sie einen Text in seiner Gesamtheit verstehen und kümmern sich nicht weiter darum, wenn hier und da mal eine Vokabel fehlt.

Die vier Phasen des Lernens unter Hypnose

Erste Phase: Die einzigartige Lernmethode beginnt stets mit einer Einleitung, in der es sich der Teilnehmer bequem macht und entspannt. Dazu startet der digitale Sprachkurs und der Hypnotiseur leitet den Teilnehmer weiter in einen tiefen Entspannungszustand. Nach und nach erreicht dieser den Trancezustand, in dem der Körper völlig entspannt ist, der Geist aber hochkonzentriert und aufnahmefähig.

Zweite Phase: Jetzt wird das Unterbewusstsein des Teilnehmers im hypnotischen Trancezustand gezielt beeinflusst und die Konzentration auf das Erlernen der neuen Fremdsprache gelenkt. Durch hochwirksame Suggestionen wird die Gedächtnisleistung verbessert und in einem sehr aufnahmefähigen Zustand gebracht.

Dritte Phase: Ein tiefes Eintauchen in die neue Sprache und den Sprachkurs. Wörter, Sätze und Redewendungen werden mit einem thematischen Zusammenhang fest im Gedächtnis verankert und stehen dem Teilnehmer dort auch später zur Verfügung. Sprachdialoge können verinnerlicht werden.

Vierte Phase: Der Lernprozess wird sanft aufgelöst. Die Trance wird beendet und der normale Bewusstseinszustand wieder herbeigeführt. Die Auflösung ist ein sehr wichtiger Baustein der Lernmethode und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Auch nach der Hypnose setzt das Unterbewusstsein seinen Lernprozess fort.

5. Umerziehung des Hörfeldes

Viele Sprachexperten und Psychotherapeuten sprechen nicht selten vom Lernen, sondern vielmehr von der Umerziehung des Hörfeldes. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Kindern ab dem 7. Lebensjahr etwa, sich das Ohr für fremde Tonlagen regelrecht verschließt. Es weigert sich im Prinzip einfach, ihm unbekannte Töne und Wörter bewusst wahrzunehmen, damit es sich ganz auf das Erlernen der eigenen Sprache konzentrieren kann.

In Hypnose muss also auch das Ohr ganz bewusst angesprochen werden und ihm die Gelegenheit gegeben werden, sich wieder an neue Tonalität zu gewöhnen. Es muss also auch darum gehen, unser Ohr zu stimulieren und Frequenzen unterscheiden zu können. Beim Lernen unter Hypnose ist unser Hörsinn auf unterschiedliche Laute ausgerichtet. Es geht weniger um die Bedeutung einzelner Wörter.

Während der Hypnose ist also das Hören ein wesentliches Medium zum Lernen. Durch das Aufmerksame Zuhören des Lehrers prägt sich der Teilnehmer Töne und Laute ein. Erst danach geht es um die Grammatik oder Vokabeln, die sich die Teilnehmer außerhalb der Hypnose ansehen oder nachlesen.

Wie sieht ein ganzheitliches hypnotherapeutisches Sprachtraining aus?

Zuerst muss man sich von der Vorstellung trennen, dass man nur genug Sitzungen machen muss und danach eine neue Fremdsprache spricht. Es geht vielmehr darum, dass durch Hypnose die körperliche und geistige Leistung gesteigert wird. Dazu gehören auch die Optimierung geistiger Ressourcen und die Vereinfachung der herkömmlichen Lernarbeit. Allerdings kann die Hypnose nicht die ganze Arbeit abnehmen, sondern beschleunigt lediglich die Fortschritte beim Erlernen einer Fremdsprache.

Während der hypnotischen Suggestion werden Fähigkeiten und Potentiale im Menschen geweckt, die bereits vorhanden waren, jedoch nicht bewusst genutzt wurden. Die Gründe dafür können mangelndes Training sein oder die Unterentwicklung eines Teilbereiches sein. Bei dem Erlernen einer Fremdsprache unter Hypnose geht es vornehmlich darum, die geistigen Ressourcen zu verbessern, Ängste und Hemmungen abzubauen und die Konzentration sowie die Merkfähigkeit zu erhöhen.

Visualisierungsarbeit:

Bei der Visualisierungsarbeit geht es darum, sich das Wunschziel intensiv und realistisch vorzustellen. Wenn man sich etwas vorstellen kann, dann fällt die Umsetzung in der Regel leichter. Im entspannten Zustand stellt sich der Teilnehmer vor, wie es wäre, wenn er bereits die gewünschte Fremdsprache flüssig spricht. Durch den Aufbau einer unbewussten Vertrautheit mit der Zielsprache, fallen die Hemmungen und Ängste werden abgebaut. Die Vertrautheit bewirkt, dass man nicht mehr so „fremdelt“ mit dem Neuen und Unbekannten. Das Unbekannte wirkt nicht mehr so übermächtig groß und unerreichbar.

Zielarbeit:

Die Formulierung des gewünschten Zielzustandes ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Erlernen einer Fremdsprache unter Hypnose. Eine gründliche Zustandsanalyse gehört ebenfalls dazu, um den Lernprozess individuell anzupassen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Ziele erreichbar sind. Sich vorzunehmen, die neue Sprache „perfekt“ zu sprechen, könnte dabei kontraproduktiv sein. Zur Zielarbeit gehört auch ein gut strukturierter Lernplan, der alle nötigen Schritte plant und festhält.

Als realistisches Ziel bei der hypnotischen Sprachoptimierung gilt es, vorhandene Blockaden zu überwinden und ein gutes Sprachgefühl zu entwickeln. Eine neue Sprache zu 100% perfekt zu beherrschen ist nur mit verbundenem Fleiß realistisch. Bei einem guten Hypnotiseur folgen alle Lernschritte einer individuellen Lern- und Erfahrungskurve. Dabei werden neue Fähigkeiten auch rückblickend festgehalten. Denn die sind den Teilnehmern oftmals nicht direkt bewusst. Eigene Kritik und hohe Ansprüche machen die Erfolge kleiner und verdrängen diese teilweise. Durch die wirksame Begleitmaßnahme der Hypnose werden nicht über Nacht Wunder bewirkt. Dafür aber entwickelt der Teilnehmer ein neues Gefühl für eine neue Sprache und auch für seine bisherigen Erfolge. Damit entsteht neue Motivation und Energien werden freigelegt.

Learning Enhancement:

Hier geht es um die Aktivierung der unbewussten Ressourcen der Teilnehmer. Sind die Ressourcen freigesetzt, lässt sich damit der Lernprozess optimieren. Teilnehmer können sich neue Informationen besser merken und auch mühelos wiedergeben. Grundsätzlich versteht man unter dem hypnotischen Learning Enhancement eine Kombination aus maßgeschneiderter und individueller Suggestionen und der Vermittlung der Kenntnisse zur Selbsthypnose. Die Lernverbesserung, wie der Begriff auf Deutsch übersetzt werden kann, beinhaltet den Zugang zu spezifischen Gehirnfunktionen und vor allem deren Aufrechterhaltung unter verschiedensten Stresssituationen.

Selbsthypnose:

Nachdem der Teilnehmer erste Fortschritte gemacht hat, geht es an das Erlernen der Selbsthypnose. Damit bekommt er die Möglichkeit, seine Fortschritte selbst steuern zu können. Die Selbsthypnose verhilft zu einem entspannten Zustand in dem die optimalen Bedingungen herrschen, um Zugang zu den ressourcenvollen Bereichen des Gehirns zu bekommen. Die Technik kann sowohl vor dem Lernen als auch vor dem Sprechen einer Sprache angewendet werden. Dabei ist es egal, welche Methode zur Selbsthypnose verwendet wird.

Welche funktioniert eine Selbsthypnose?

Die Selbsthypnose besteht immer aus mehreren Teilen, wobei der wichtigste und einleitende Teil die Entspannung ist. Nach einem intensiven Training hat der Teilnehmer die Möglichkeit, sich selbst in den Zustand der tiefen Entspannung zu versetzen. Durch häufiges Üben gelingt der Übergang in den entspannten Zustand immer leichter und schneller.

Danach geht es in die Autosuggestion und Imagination, denn der menschliche Geist ist nun offen für positive Bilder und neue Ideen. Und natürlich für eine neue Sprache. Eine positive Affirmation wird verankert und in Form eines kurzen und positiven Satzes immer wieder in Gedanken durchgespielt. Durch das Einbeziehen aller Sinne während dem Wiederholen des Satzes, wird die Wirkung noch verstärkt. Hier kommen Redewendungen oder Textpassagen aus einem Sprachbuch zum Einsatz.

Als letzte Phase geht es dann an die tiefe Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Tiefe Blockaden werden gelöst, die Konzentrations- und Merkfähigkeit werden gesteigert und der Teilnehmer entwickelt eine verlässliche Motivation. Nützliche Anker können gesetzt werden, um das Erlernte jederzeit bei Bedarf abrufen zu können. Mit sogenannten Eselsbrücken und Assoziationen aus klanglicher, räumlicher oder gestalterischer Art, werden Techniken entwickelt, die für jeden Teilnehmer individuell mit dem Trainier abgesprochen werden.

Was ist Hypnose genau?

Sicherlich kennen Sie die Situation, dass Sie im Kino einen spannenden Film ansehen und plötzlich sind 2 Stunden rum. Sie können sich kaum erinnern, was Sie während dieser Zeit gemacht haben bzw. haben Sie diese Zeit nicht bewusst wahrgenommen. Auch dieser Zustand kann als eine Hypnose bezeichnet werden. Wir werden nur zu etwa 10% vom Bewusstsein gesteuert, 90% aber von unserem Unterbewusstsein. Alles menschliche Handeln, Fühlen, Denken und Erleben lässt sich in das Bewusste und das Unbewusste einteilen.

Nachdenken und Grübeln, die innere kritische Stimme und die Logik gehören zum bewussten Denken.

Das bildhafte Erleben, unsere Gefühlswelt und das emotionale Erleben gehören in das Unbewusste.

Während das bewusste Denken für den Menschen oftmals überlebenswichtig ist und sogar manchmal nervig sein kann, läuft das unbewusste Denken völlig automatisch ab.

Der durch Hypnose hervorgerufene Zustand wird auch als Trance bezeichnet. Ein Zustand zwischen dem Schlaf- und Wachbewusstsein. Der Teilnehmer ist gelöst, entspannt und angstfrei und die veränderte Selbstwahrnehmung führt zur mehr Fantasie und Kreativität. In hypnotischer Trance konzentriert sich die Wahrnehmung nur auf eine bestimme Vorstellung oder Wahrnehmung. Im alltäglichen Zustand werden wir ständig von Außenreizen abgelenkt. Das Erlernen eine Sprache ist in der Hypnose leichter, denn hier wird der Fokus auf die verborgenen Potentiale des Teilnehmers gelenkt. Sie werden verstärkt und gefördert und in das alltägliche Leben eingebunden.

Der Körper ist ruhig, die Atmung gleichmäßig, der Blutdruck und die Herzfrequenz sind verlangsamt und im Gleichklang. Der Muskeltonus im gesamten Körper vermindert sich und der Stresshormonspiegel sinkt. Durch diesen entspannten Zustand ist der Geist frei von Blockaden und die Entspannung löst Hemmungen auf. Das Erlernen einer Sprache geht leichter von der Hand, die intrinsische Motivation – also die von innen heraus, steigt und die Lernübungen außerhalb der Hypnose werden mit Leichtigkeit angegangen und bewältigt.

Fazit:

Sprachen lernen unter Hypnose führten vielen Fällen innerhalb kürzester Zeit zum Lernen einer neuen Sprache. Hierbei ist die Hypnose eine Möglichkeit, Lernblockaden zu identifizieren und zu überwinden. Weiterhin erlernt der Teilnehmer die Selbsthypnose, mit der er sich in Eigenregie in einen entspannten Trancezustand zu versetzen und dadurch noch mehr Fortschritte im Lernprozess umzusetzen.

Weitere Informationen zum Sprachenlernen mit Hypnose finden Sie hier:

Sprachen lernen mit Hypnose